|
PROGNOSEN
Voraussetzung für eine gute Prognose ist eine exakte Datenanalyse.
Damit können physikalische Vorgänge in Echtzeit simuliert werden.
Mathematische Ableitungen und Schlüsse ziehen führen zu einer
physikalischen Vorhersage.
Prognosen werden beispielsweise bei Planungen eingesetzt. Hier ist die
Möglichkeit besonders interessant, durch mehrere Varianten die optimalste
Lösung für ein Planungsproblem zu ermitteln. Grenzen setzt hier
nur die vorhandene Rechnerleistung. Beispielsweise lassen sich über
die Fluchtwegssimulation die Vorgaben für eine Brandlüftungsanlage
definieren.

Bei den Prognosen kann man nicht, wie beispielsweise bei den Anwendungsfeldern
Worst Case und Ursachenforschung auf bestehende Messdaten und Fakten zurückgreifen.
Die Auswahl, Definition und Begründung der Rand- und Anfangsbedingungen
sowie deren Nachvollziehbarkeit sind daher wesentliche Kriterien für
eine gute und realitätsnahe Prognose und eine verantwortungsvolle
Planungsarbeit, die speziell für die unterschiedlichsten Anwendungen
in der Planung unterirdischer Verkehrsanlagen zum Tragen kommt.

Bei der Planung, beispielsweise einer Tunnellüftung und Brandlüftung
geht man von den Planungsdaten für den Tunnel und den technischen
Daten der geplanten Verkehrsmittel aus. Wesentlich sind hier vor allem
die mikrometeorologischen Bedingungen in den Portalen eines Tunnels, um
die Einflüsse von natürlichen Strömungen für die Lüftung
und Brandlüftung im Jahresverlauf berücksichtigen und sie für
sich nutzbar machen zu können.

|