WORST CASE

Stellen Sie sich vor, Ihre Aufgabenstellung lautet, den Beweis darüber zu führen, dass die Brandlüftungsanlage in einer Garage oder einem Tunnel auch im WORST CASE effektiv arbeitet.

Wie beweist man dies anders als mit dem realen Experiment?

Ein sogenanntes Large-Scale Experiment - sprich ein realer Brandversuch mit begleitenden Messungen wäre die eine Möglichkeit.
Doch die ist in der Praxis nicht gerade passend, wenn das Bauwerk gerade fertiggestellt wurde und darauf wartet, seiner Bestimmung übergeben zu werden.

Physikalische Simulation mit idealisierten Daten hilft hier wenig, denn sie kann nie die realen Verhältnisse in einem Tunnel im Brandfall wiedergeben. Das gleiche gilt für einen Rauchversuch mit Kaltrauch. Dieser bietet zwar interessante Details über den Strömungsverlauf, aber er zeigt eben nicht die wahre Thermodynamik eines Brandes.

Beruht die physikalische Simulation jedoch auf den realen Messdaten der Strömungsanalyse im Tunnel, wie dies von bayerl-consult als Methode entwickelt wurde, dann ist sie ein effizientes Instrument für die Prognose. Durch ihren Einsatz lassen sich Large Scale Experimente vermeiden und der Beweis der Effizienz führen.


Der Eröffnung des hoffnungsvollen Bauwerks steht dann nichts mehr im Wege.